RAKU - Freude an der Muße

 

Raku ist eine alte japanisch-koreanische Brenntechnik.
Übersetzt bedeutet RAKU Lust, Freude oder leichter Sinn.

 

Die keramischen Arbeiten werden aus einem grobschamottierten Ton gefertigt und bei 900 Grad vorgebrannt. Mit einem Gasbrenner wird der Ofen auf
900 bis 1000 Grad aufgeheizt.

 

 


Die glasierten, glühenden Keramikstücke werden mit Zangen aus dem Ofen geholt und in ein Schmauchgefäß gelegt, in dem sich brennbares
Material wie Holzspäne, getrocknete Pflanzen und andere Räucherbeigaben befinden.
Diese entzünden sich durch die glühende Keramik.
Das Schmauchgefäß wird geschlossen, es entsteht ein Schwelbrand.
Durch Sauerstoffentzug wird eine starke Reduktion hervorgerufen, es lagert sich Kohlenstoff
im Tonscherben ein. Die unglasierten Flächen werden
schwarz/grau eingefärbt . . .
Nach ca. einer halben Stunde kann man das Rakustück aus dem Schmauchgefäß entnehmen,
die Rußspuren werden abgewaschen.
In den Händen hält man ein Rakugefäß, das einmalig ist.
(Rakugebrannte Arbeiten sind nicht dicht gebrannt, daher für den Gebrauch nur
bedingt geeignet!)

 

 

 

 

 

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